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ACHTUNG!!! Der nachfolgende Text ist nicht jugendfrei und  nichts für seelisch instabile Menschen!!! Das Durchlesen ist auf eigene Gefahr!!! Bei Schädigungen der Seele folgt deshalb keinerlei Haft meinerseits!!!

Was ist SVV?

SVVler so heissen Menschen, die sich selbst verletzen, sie können häufig nicht mit ihren Gefühlen umgehen. SVVler sind in der Gesellschaft oft weder unauffällig,
scheu oder schüchtern, trotzdem fühlen sie sich als Aussenseiter, denken, dass sie
anders als alle Menschen in ihrer Umgebung sind.
Oft quält sie die Angst vor Bestrafung- meistens von Seiten eines Elternteils-, weil sie meinen, den Ansprüchen der anderen nicht zu genügen und eine Enttäuschung für diese zu sein, was ihnen entweder konkret vermittelt wird oder nie ausgesprochen wurde, trotzdem aber bei ihnen angekommen ist.
Sie leiden unter einer ständigen Angst, die grundlos ist, und schaffen sich durch die Selbstverletzung Erleichterung. SVVler können nicht schreien, ohne man sie hört, in ihren Emotionalität greifen sie zum Messer, Klinge...

SVV ist:

- schneiden mit scharfen Gegenständen (Messern, Rasierklingen, Scherben ...)

- Verbrennungen (mit Zigaretten oder Bügeleisen)

- Verbrühungen

- sich selbst schlagen

- zu wenig Schlaf

-exzessiver Sport

Svv ist eine ernst zu nehmende Krankheit

In den meisten Fällen ist es ein seelischer Notzustand und keines Wegs ein Mittel für Aufmerksamkeit. Menschen mit Svv stehen unter hohem emotionalem Druck. Sie richten die Gefühle von Wut, Angst, Trauer, Frustration und Hilflosigkeit nicht gegen andere aus, sondern gegen sich selbst.



Das Gesamtbild zeigte sich bei Menschen, die:

- sich selbst nicht leiden können und sich verneinen
- sehr empfindlich auf Ablehnung reagieren
- chronisch ärgerlich sind, normalerweise auf sich selbst
- dazu neigen, ihre Angst zu unterdrücken
- einen hohen Grad aggressiver Gefühle besitzen, was sie sehr stark missbilligen

und dann häufig unterdrücken, oder nach innen lenken
- impulsiver sind und es an Impulskontrolle mangelt
- dazu neigen nach ihrer momentanen Stimmungslage zu handeln
- dazu neigen, in den Tag hinein zu leben und nicht weiterzuplanen
- die depressiv und selbstmordgefährdet/selbstzerstörerisch sind
- unter chronischen Angstzuständen leiden
- leicht reizbar sind
- die sich selbst als nicht fähig erachten, mit Situationen und Emotionen

umzugehen
- keine vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung und Bewältigung besitzen
- glauben, dass sie nicht die Fähigkeit besitzen, ihr Leben zu meistern
- dazu neigen, den Kopf in den Sand zu stecken, vermeiden Probleme
- kein Selbstvertrauen besitzen
- sich als machtlos empfinden
- sich überall, wo sie sind, allein fühlen
- sich emotional niemandem anvertrauen, sich auf niemanden verlassen können

wahrzunehmen, dies führt zu einer Isolation, einem defensiven Leben, in dem es

lediglich ums Überleben geht.

Was passiert bei Svv?

Selbst Verletzung geschieht meistens zurückgezogen und nach einem langen innerlichen Kampf gegen die Impulse sich zu verletzen. Beim Selbstverletzen sprechen die Experten von einer Selbstentfremdung, was bedeutet dass die Betroffenen, wenn sie sich selbst verletzen, die Realität nicht mehr wahrnehmen. Das Selbstverletzen geschieht oft zwanghaft und wie in Trance. Mit dem Setzen des Schnittes und dem fliesen des Blutes, erfolgt Entspannung und Erleichterung. Körper und Seele sind wieder vereint. Das Gefühl innerer Leere verschwindet vorübergehend. Mit der Realisierung von neuen Wunden, entsteht Scham sowie Wut und Frustration über die eigene Schwäche und Angst

Alles nur Einbildung?

Nein, SVV ist sicherlich keine eingebildete Krankheit. Die Abhängigkeit davon ist auch nicht nur psychischer Natur, was heißen soll, sie basiert nicht nur auf den positiv erlebten Gefühlen von Erleichterung und sich wohl fühlen, sondern hat nachweislich auch eine physische Komponente. Man kann dem selbstverletzenden Verhalten biochemische Reaktionen zuordnen: Während der Selbstverletzungen werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet. Das sind körpereigene Substanzen mit der Wirkungsweise von Opiaten. Wie bei großen körperlichen Anstrengungen, beispielsweise einem Marathonlauf oder einer Geburt, senken diese Stoffe das Schmerzempfinden oder schalten es sogar aus und erzeugen ein Glücksgefühl. Sie erzeugen aber gleichzeitig eine körperliche Abhängigkeit, wie wir sie von den körperfremden Opiaten Heroin und Morphin kennen. Es existieren zur Zeit noch verschiedene Hypothesen zu den genauen Wirkungsmechanismen, an denen mehrere Stoffe beteiligt sind. Der Suchtcharakter der Selbstverletzungen führt wie bei allen anderen Süchten auch zu einer Toleranzentwicklung. Das bedeutet hier, dass die Schnitte mit der Zeit tiefer und die Verletzungen häufiger werden. Die Betroffenen können, selbst wenn sie es wollen, nur in Ausnahmefällen spontan mit SVV aufhören. Wie bei anderen Suchtformen auch gibt es Entzugserscheinungen, die sich z.B. in Angst- und Panikattacken äußern können. Ein spezielles Medikament gegen SVV gibt es (noch) nicht. Die Medikation bei SVV behandelt ausschließlich die Begleitsymptome wie zum Beispiel Erregungszustände, Angst- und Panikattacken oder Depressionen. Eine Rückfallgefahr besteht praktisch ein Leben lang.



Geheimhaltung

In der Regel werden die Sichtbaren Zeichen von SVV wie Wunden und Narben mit entsprechender Kleidung versteckt. SVVler schaffen es, durch gute schauspielerische Leistungen „nach aussen bin ich immer fröhlich, wenn ich alleine bin, weine ich!“ ihre Probleme über Jahre von Familie und Freunden geheim zu halten. Die Betroffenen haben Angst das Umfeld zu verletzen

Was ist Suizid?

Definition von Suizid

Selbsttötung, Freitod: mit Absicht sich das eigene Leben nehmen, durch Vergiften, Erhängen, Ertränken, Erschiessen, öffnen der Pulsader etc. Es kommt vor bei allen Psychosen (vor allem bei Depressionen) aber bei Geistesgesunden.

Selbstmord ist ein freier Entschluss und kommt meistens in Situationen vor, wo alles ausweglos erscheint. Wie weit dies vom sozialen Faktor abhängt, ist noch nicht geklärt.

Der Suizid ist nach dem Unfalltod die zweit häufigste Todesursache in dieser Altersschicht bis 20 Jahre.
In Deutschland sterben zur Zeit täglich drei Kinder und Jugendliche durch Suizid. Weitere 40 Kinder versuchen jeden Tag sich das Leben zu nehmen. Die Anzahl der jugendlichen Selbstmorde ist in Großstädten doppelt so hoch wie auf dem Lande. Besonders hervor zu heben sind hier Städte wie Berlin und Frankfurt.

Mädchen versuchen drei mal so oft das Leben zu nehmen wie Jungen. Dagegen führen bei Jungen die Suizidversuche drei mal öfter zum Tode wie beim weiblichen Geschlecht. Gründe dafür liegen in der Art des Suizidversuches. Denn Jungen wählen die harte Methode des Suizids, wie z. B. verbrennen, erhängen oder erschießen.



Die Selbstmordgefahr ist bei Schülern höher als bei Jugendlichen, die sich bereits in der Berufs- Ausbildung befinden.
Die meisten Selbstmorde passieren im Frühjahr und im Herbst und überwiegend montags. Genaue Zahlen über Suizide gibt es leider nicht, da Experten die Dunkelziffer um ein vielfaches höher schätzen als in den Statistiken aufgeführt sind. Gründe dafür liegen darin, dass Eltern aus Angst vor der Schuldzuweisung durch die Gesellschaft den Selbstmord als Unfall oder Unglück hinstellen.

Es kann in jedem Alter und Gesellschaftsschicht vorkommen. Was Menschen zu so was bewegt ist schwer zu sagen. Häufige Auslöser sind Persönlichkeitsstörungen und Depressionen. Häufig beginnt es mit dem verlust von geliebten Personen, das Gefühl von alleine sein kommt auf, es steigert sich zu einer Depression, es kommt zu Svv und später kann es bis hin zu Suizid kommen. GANZ WICHTIG ist es, sogar schon bei kleine Zeichen von Suizid zu reagieren.





Es ist falsch zu glauben, dass Menschen, die von Selbstmord sprechen, es nicht tun. Acht von zehn Suizidanten haben ihre Tat vorher angekündigt.
85 % derer, die einen Suizidversuch begangen haben versuchen, sich ein zweites mal zu töten. Dieser Versuch verläuft zu 10 % wiederum tödlich.
Die Methoden, die Kinder und Jugendliche anwenden, sind unterschiedlichster Art:
24 % erhängen
24 % erschießen
22 % vergiften
12 % ertränken sich.
28 % sonstige
Weitere Methoden wären Sturz aus großer Höhe, Öffnen von Pulsadern, sich vor einen Zug legen.

Ursachen
Die Frage der betroffenen Eltern nach dem ,,Warum bleibt meist unbeantwortet. Nur jeder zehnte jugendliche Selbstmörder hinterlässt einen Abschiedsbrief.

Auslöser
Auslöser für einen Suizid sind meist aktuelle Anlässe wie z.B.

- Verlust eines Elternteiles durch Scheidung oder Tod
- Probleme in der Schule oder Beruf
- Drogenprobleme
- Kriminalität (Diebstahl)
- Verkehrsunfall

Diese Auslöser sind meist nur der letzte Tropfen im Fass, der dieses dann zum überlaufen bringt und sich daraus oft eine unüberlegte Handlung daraus ergibt.

Wichtige Faktoren für einen Suizid bei jungen Menschen sind unter anderen

Wohlstand: Mit steigenden Wohlstand nahm in Deutschland auch die Zahl der Suizide zu. Dagegen liegt in Ländern mit niedrigen Lebensstandard die Selbstmordrate um einiges niedriger. In unserer Wohl- standsgesellschaft bleibt die Frage nach dem Sinn des Lebens oft unbeantwortet. Das Wort ,,Freude scheint für viele junge Leute ein Fremdwort geworden zu sein. Sie glauben, alles zu besitzen und können sich daher über nichts mehr freuen.

Liebeskummer: Dadurch, dass Jugendliche in der Familie keine Geborgenheit und Liebe mehr finden, versuchen sie sich diese bei einem Freund oder einer Freundin zu finden, geht diese Liebe auch dort verloren, fallen sie in eine tiefes schwarzes Loch oder fühlen sich auf ein Abstellgleis geschoben. Dies führt dann meist zu einer Panikhandlung, dem Selbstmord als letzten Ausweg.

Depression: 60 % aller Selbstmörder litten unter Depressionen. 16 % der Suizide sind auf krankhafte Depressionen zurückzuführen. Den Betroffenen erscheint alles grau in grau. Nichts kann ihnen mehr Freude machen. Sogar Sachen, die früher Spaß machten, bereiten jetzt nur noch Qualen. Der Tod erscheint als Erlösung, weil schlimmer als das Leben kann er gar nicht sein.

Zum Unterschied dazu gebt es die so genannte ,,heitere, lachende Depression. Die Betroffenen verbergen ihr seelisches Elend hinter einer Maske und erscheinen fröhlich und sorglos. Doch plötzlich halten sie ihre Qualen nicht mehr aus und nehmen sich das Leben. Diese jungen Menschen sind besonders gefährdet, weil niemand die Gefahr erkennt, niemand bemerkt eine Veränderung. Deshalb haben diese Kinder keine Chance, dass ihnen geholfen wird.



Zeichen
Um einem Selbstmord bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen, bzw. helfen zu können, muss man sehr genau und viel beobachten.
Es gibt kein Patentrezept, das generell angewandt werden kann. Denn jeder Fall liegt anders. Fast jeder Suizid kündigt sich durch Zeichen und Handlungen an die man erkennen muss. Diese könnten sein

- Schule schwänzten
- weglaufen von zu Hause
- ESS- und Magersucht
- Diebstähle
- Abbrechen von Freundschaften
- Verschenken von Lieblingssachen
- Intressenlosigkeit an lieb gewonnen Hobbys
- Personen verstummen zunehmend, sind still und abwesend
- viele Depressive Phasen
- Person verschliesst sich gegen aussen immer mehr
- Natürlich zählt auch svv dazu

Es sind jetzt nur Möglichkeiten, diese Zeichen müssen nicht umbedingt auf Suizid hinweisen. Es können auch andere Zeichen vorkommen.

Maßnahmen
In der Suizidforschung spricht man von einem ,,präsuizidalen Syndrom, das fast immer dem Selbstmord vorausgeht. Darunter versteht man das Zusammentreffen verschiedener psychischer Störungen zu einem Krankheitsbild.

Die Entwicklung läuft in drei Phasen ab.

Phase 1: ,,Ich möchte tot sein
Phase 2: ,,Ich möchte mich selbst töten Dieser Gedanke könnte schon zwanghaft werden.
Phase 3: ,,Wie und Wann werde ich es Tun
Zu diesen Zeitpunkt wird der Selbstmord schon bis ins kleinste Detail geplant und evtl. darüber gesprochen.

Hilfen
Grundsätzlich gilt nun, wer helfen will, muss geäußerte Selbstmordabsichten erkennen und ernst nehmen. Man muss wissen, warum dem Jugendlichen das Leben so unlebenswert erscheint. Die helfende Person sollte auf die Konflikte der jungen Menschen eingehen und sich viel Zeit nehmen. Sie muss dem Gefährdeten aktiv helfen, aus seiner Notlage herauszukommen. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass ein zum Suizid entschlossener Jugendlicher nicht mehr von seinem Vorhaben abzubringen ist. Die meisten von ihnen sind hin und her gerissen zwischen dem Wunsch zu leben und den Wunsch zu sterben. Meist dominiert doch der Lebenswille. Obwohl sich in der BRD jährlich 13.000 Menschen das Leben nehmen, ist Selbstmord immer noch ein Tabuthema. Es gibt von öffentlicher Seite keine Hilfsangebote und keine Aufklärungskampagne. Zwar gibt es eine Suizidforschung, doch deren Appelle finden nur wenig Interesse. Gefragt ist das Engagement der Mitmenschen, das Selbstwertgefühl der Jugendlichen aufzubauen, ihnen wieder Mut zum Leben zu vermitteln und ihnen Zukunftsperspektiven zu vermitteln.
Bei Schülern ist es wichtig, dass die Übergänge zwischen den Lebensbereichen Familie, Schule und Freundeskreis fließend sind. Auch wenn sie unterschiedliche Anforderungen stellen.
Zu einer dauerhaften Suizidvorbeugung gehört auch, dass der Gefährdete über den Sinn seines Leidens nachdenkt, sich überlegt, ob es im Leben doch noch Freude für ihn gibt. Der junge Mensch muss sein Bewusstsein ändern. Das alles kann er am besten bei einem Therapeuten in einer Gesprächstherapie.
Für betroffene Jugendliche, Kinder und deren Eltern stehen vielfältige private Hilfsangebote zur Verfügung, wie z. B. Telefonseelsorge,. Selbsthilfegruppen.

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